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Produktbeschreibung
Cashew, ist das nicht der Name einer Nuss? Das ist richtig und dennoch nicht ganz korrekt. Der thailändische Name z.B. lautet Mamuang himaphan, was soviel bedeutet wie "Mango des Waldes". Tatsächlich sollen Cashew und Mango eng miteinander verwandt sein. Im 16.Jahrhundert wurde die Cashew-Frucht von den Portugiesen aus ihrer südamerikanischen Heimat zunächst zur malaiischen Halbinsel gebracht, wo sie sich dann schnell in ganz Südostasien verbreitete. Die Cashew erwies sich als eine ideale Frucht, die auch in weniger nährstoffreichen Böden gut gedeiht. Die größten Anbaugebiete befinden sich u.a. in Indien.
Die meisten Bepflanzungen in Thailand findet man überwiegend in den Regionen Südthailands. Man findet die robusten, strauchähnlichen und immergrünen Cashewbäume auch zunehmend in Privatgärten. Die bis zu 15 Meter hohen Bäume sind bekannter unter den Bezeichnungen Kaschu- bzw. Acajubaum und können bis in einer Höhe von 1000 Meter gedeihen. Junge Blätter und Triebe sollen sogar als Gemüse zubereitet werden können. Die Blattstiele sind meisten etwas über 1cm lang.
Obwohl der Baum ziemlich widerstandsfähig ist und auch kurzfristige Trockenperioden aushält, ist eine ausreichende Feuchtigkeit jedoch Voraussetzung, damit in den Monaten November und Dezember er mit seinen duftenden, rosa Blüten verziert wird. Im Schnitt kann ein ausgewachsener Baum bis zu 30 Jahre lang über 2000 Früchte tragen. Verletzte Stämme scheiden eine gelbliche, gummiartige, antiseptische Substanz, das sogenannte Acajou-Gummi aus, das einst auch als Buchbinderleim verwendet wurde.
In einem Alter von 3-5 Jahren trägt der Baum die ersten Früchte. In den Monaten Februar bis Mai ist Erntezeit und die gelben oder roten Früchte erhellen zwischen den Blättern. Diese etwa 5-10 cm großen und birnenförmige Scheinfrüchte werden auch als Cashew-Äpfel bezeichnet und sind ebenfalls essbar. Sie sind saftig, schmecken süßsauer und riechen gut. In Südthailand werden sie mit etwas Salz oder Zucker verspeist. Da sich die Vitamin-C reiche Frucht nur wenige Tage hält, wird sie größtenteils zu Fruchtsäften, zu Marmelade, Gelee und Sirup verarbeitet. Der Saft des Cashewapfels soll sogar gegen Erkältungen helfen.
Die Cashew-Frucht hat einen 3-4 cm nierenförmiger Samenkern, der nach dem Trocknen als Cashew-Nuss verkauft und gegessen wird. Er befindet sich merkwürdigerweise aber nicht mitten der Frucht, wie man es von Früchten gewohnt ist, sondern außerhalb; meistens unterhalb der Frucht. Für die Absonderlichkeit haben die Thais auch eine logische Erklärung: Der Legende nach trat einst ein wandernder Mönch auf eine am Boden liegende Cashew-Frucht, wobei der Samenkern dadurch heraus gedrückt wurde. Von der spirituellen Kraft des Mönches beeinflusst, wuchsen von nun an alle Cashew-Früchte mit ihrem Kern nach außen. Botaniker werden diese Erklärung sicher nicht teilen.
Der Kern wird von zwei Schalen umhüllt. Die äußere weiche, graubraune Schale ist ziemlich glatt und wird zum Teil noch von der chemischen Industrie zu Cashewnussschalenöl, auch Cardolöl genannt, verarbeitet. Dieses Cardol ist beizend und verursacht auch starke Hautreizungen. In früheren Zeiten rieb man damit auch die Holzpfähle der Häuser ein, um dieses vor Termitenbefall zu schützen.
Die innere harte Schale ist die uns bekannte Nussschale, die man knacken muss. Die nahrhaften Nüsse schmecken süßlich nussig und enthalten immerhin bis zu 40% Öl und 20% Eiweiß. Sehr beliebt ist die Sorte Kayu, die bis zu 2,5cm lang werden kann.
Hinweise zur Rohkostqualität:
Die Verarbeitung der Cashewkerne erfolgt äußerst schonend und direkt in unserem Auftrag. Trotzdem handelt es sich streng genommen nicht um 100% Rohkost. Nach schonender Trocknung der Cashew-Früchte an der Sonne, werden die ganzen Nüsse vor dem Knacken der Schale kurz mit Wasserdampf behandelt und von Hand geknackt. Die einzelnen Kerne trocknen dann für ca. 20 Stunden bei maximal 40°C. Sie erhalten sehr natürliche Kerne und nur die beste Qualität, die eine fast weiße Farbe und das volle Aroma haben. Die Kerne enthalten neben Mineralien und Vitamimen einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Bei Cashewkernen die auch vor dem Knacken der Schale nicht entsprechend gereinigt wurden, sind Rückstände von Anacardinsäure (Cardol) nicht ganz auszuschließen (rain-tree.com, de.wikipedia/Kaschu).
Die Kerne, die wir jetzt versenden, sind "innen" kaum erwärmt worden. Es ist die absolut beste (Roh-)Ware, die wir nach unseren Kenntnissen anbieten möchten. Persönlich halten wir diesen Kompromiss zum Knacken und Reinigen der Schale für vertretbar. Sicherlich sollten 100%-tige Rohköstler alle Cashewkerne immer sehr vorsichtig probieren. Eine natürliche Sperre tritt meist nur bei Kernen mit Haut ein.
Bei den Tropenkost-Cashewkernen handelt es sich um eine natürliche, (fast) rohe und geschälte Qualität ohne Haut.
Die meisten Bepflanzungen in Thailand findet man überwiegend in den Regionen Südthailands. Man findet die robusten, strauchähnlichen und immergrünen Cashewbäume auch zunehmend in Privatgärten. Die bis zu 15 Meter hohen Bäume sind bekannter unter den Bezeichnungen Kaschu- bzw. Acajubaum und können bis in einer Höhe von 1000 Meter gedeihen. Junge Blätter und Triebe sollen sogar als Gemüse zubereitet werden können. Die Blattstiele sind meisten etwas über 1cm lang.
Obwohl der Baum ziemlich widerstandsfähig ist und auch kurzfristige Trockenperioden aushält, ist eine ausreichende Feuchtigkeit jedoch Voraussetzung, damit in den Monaten November und Dezember er mit seinen duftenden, rosa Blüten verziert wird. Im Schnitt kann ein ausgewachsener Baum bis zu 30 Jahre lang über 2000 Früchte tragen. Verletzte Stämme scheiden eine gelbliche, gummiartige, antiseptische Substanz, das sogenannte Acajou-Gummi aus, das einst auch als Buchbinderleim verwendet wurde.
In einem Alter von 3-5 Jahren trägt der Baum die ersten Früchte. In den Monaten Februar bis Mai ist Erntezeit und die gelben oder roten Früchte erhellen zwischen den Blättern. Diese etwa 5-10 cm großen und birnenförmige Scheinfrüchte werden auch als Cashew-Äpfel bezeichnet und sind ebenfalls essbar. Sie sind saftig, schmecken süßsauer und riechen gut. In Südthailand werden sie mit etwas Salz oder Zucker verspeist. Da sich die Vitamin-C reiche Frucht nur wenige Tage hält, wird sie größtenteils zu Fruchtsäften, zu Marmelade, Gelee und Sirup verarbeitet. Der Saft des Cashewapfels soll sogar gegen Erkältungen helfen.
Die Cashew-Frucht hat einen 3-4 cm nierenförmiger Samenkern, der nach dem Trocknen als Cashew-Nuss verkauft und gegessen wird. Er befindet sich merkwürdigerweise aber nicht mitten der Frucht, wie man es von Früchten gewohnt ist, sondern außerhalb; meistens unterhalb der Frucht. Für die Absonderlichkeit haben die Thais auch eine logische Erklärung: Der Legende nach trat einst ein wandernder Mönch auf eine am Boden liegende Cashew-Frucht, wobei der Samenkern dadurch heraus gedrückt wurde. Von der spirituellen Kraft des Mönches beeinflusst, wuchsen von nun an alle Cashew-Früchte mit ihrem Kern nach außen. Botaniker werden diese Erklärung sicher nicht teilen.
Der Kern wird von zwei Schalen umhüllt. Die äußere weiche, graubraune Schale ist ziemlich glatt und wird zum Teil noch von der chemischen Industrie zu Cashewnussschalenöl, auch Cardolöl genannt, verarbeitet. Dieses Cardol ist beizend und verursacht auch starke Hautreizungen. In früheren Zeiten rieb man damit auch die Holzpfähle der Häuser ein, um dieses vor Termitenbefall zu schützen.
Die innere harte Schale ist die uns bekannte Nussschale, die man knacken muss. Die nahrhaften Nüsse schmecken süßlich nussig und enthalten immerhin bis zu 40% Öl und 20% Eiweiß. Sehr beliebt ist die Sorte Kayu, die bis zu 2,5cm lang werden kann.
Hinweise zur Rohkostqualität:
Die Verarbeitung der Cashewkerne erfolgt äußerst schonend und direkt in unserem Auftrag. Trotzdem handelt es sich streng genommen nicht um 100% Rohkost. Nach schonender Trocknung der Cashew-Früchte an der Sonne, werden die ganzen Nüsse vor dem Knacken der Schale kurz mit Wasserdampf behandelt und von Hand geknackt. Die einzelnen Kerne trocknen dann für ca. 20 Stunden bei maximal 40°C. Sie erhalten sehr natürliche Kerne und nur die beste Qualität, die eine fast weiße Farbe und das volle Aroma haben. Die Kerne enthalten neben Mineralien und Vitamimen einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Bei Cashewkernen die auch vor dem Knacken der Schale nicht entsprechend gereinigt wurden, sind Rückstände von Anacardinsäure (Cardol) nicht ganz auszuschließen (rain-tree.com, de.wikipedia/Kaschu).
Die Kerne, die wir jetzt versenden, sind "innen" kaum erwärmt worden. Es ist die absolut beste (Roh-)Ware, die wir nach unseren Kenntnissen anbieten möchten. Persönlich halten wir diesen Kompromiss zum Knacken und Reinigen der Schale für vertretbar. Sicherlich sollten 100%-tige Rohköstler alle Cashewkerne immer sehr vorsichtig probieren. Eine natürliche Sperre tritt meist nur bei Kernen mit Haut ein.
Bei den Tropenkost-Cashewkernen handelt es sich um eine natürliche, (fast) rohe und geschälte Qualität ohne Haut.




